Erstes Netzwerktreffen 2025 der Koordinierungsstelle "Barrierefrei" Teltow-Fläming
Netzwerk in Dahme: Miteinander für Teilhabe, Pflege und Lebensqualität
„Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen unserer Region meistern.“ – Mit diesen Worten eröffnete Amtsdirektor David Kaluza das jüngste Netzwerktreffen am 02.04.2025 in Dahme/Mark. Schon in seinem Grußwort machte er deutlich, dass er die Anliegen der Seniorinnen und Senioren sowie die Bedeutung der Barrierefreiheit, Pflege und Teilhabe sehr ernst nimmt.
Die Atmosphäre im Saal war geprägt von offenem Austausch und dem Gefühl, gemeinsam etwas bewegen zu können. Frau Trempler begrüßte die Teilnehmenden und leitete durch ein vielfältiges Programm, das eindrucksvoll zeigte, wie breit die Themen im Netzwerk gefächert sind.
Vielfalt an Themen – ein Ziel: Lebensqualität im Alter
Frau Holz vom Behindertenverband Dahme e.V. und Frau Roth, Vorsitzende des Seniorenbeirates (Infos hier) berichteten von ihren Projekten – von barrierefreien Stadtrundgängen bis hin zur Bedeutung von Begegnungsorten. Frau Gottwald aus Niederer Fläming erinnerte daran, wie dringend finanzielle Unterstützung gebraucht wird, während sie gleichzeitig die schwierige ärztliche Versorgung im ländlichen Raum ansprach.
Ein greifbares Beispiel für Unterstützung im Alltag brachte Frau Krippstädt, die die Arbeit der AWO Sozialstation Dahme vorstellte.
Blick in die Zukunft: Pflege mit neuen Konzepten
Mit Zahlen, Fakten und zugleich neuen Ideen stellte Frau Kutzner den Pakt für Pflege im Landkreis Teltow-Fläming vor. Besonders das Modellprojekt Präventive Hausbesuche ab 2025 fand großes Interesse, ebenso der Sozialatlas des Landkreises, der vorhandene Angebote transparent macht und damit Betroffenen wie Fachkräften Orientierung gibt.
Mobilität als Schlüssel zur Teilhabe
Wie wichtig Beweglichkeit im Alter ist, zeigte Herr Schwendler von der Verkehrswacht. Mit Fahrsicherheitstrainings und Rollatorübungen leisten sie praktische Beiträge dazu, dass Seniorinnen und Senioren selbstständig und sicher unterwegs bleiben können. Kurse für ein entsprechendes Training sind über die Verkehrswacht buchbar.
Raum für Austausch und neue Ideen
In der Pause wurde angeregt diskutiert – persönliche Gespräche stärkten die Kontakte zwischen den Netzwerkpartnern. Auch neue Impulse kamen hinzu: Anja Lott berichtete über das Projekt „Kümmern im Verbund“ (mehr dazu hier), während Frau Bauroth auf die Veranstaltung zum Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und die Aktualisierung der seniorenpolitischen Leitlinien am 13. Mai 2025 hinwies.
Gemeinsame Planung
Für die kommenden Monate wurden konkrete Schritte vereinbart: die Entwicklung einer Checkliste zur Einrichtung von Wohnberatungsstellen sowie eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und SocialMedia-Präsenz, um die Themen noch sichtbarer zu machen.
Zum Abschluss fasste Frau Trempler zusammen, was den Geist des Treffens ausmachte: „Dieses Netzwerk lebt davon, dass wir uns gegenseitig informieren, Erfahrungen teilen und neue Ideen aufgreifen. Nur so können wir die Lebensqualität der Menschen in unserer Region verbessern.“
Das Treffen hat einmal mehr gezeigt: Die Herausforderungen sind groß – aber das Engagement und die Zusammenarbeit im Netzwerk sind noch größer.
